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5 Tipps mit dem Scheitern umzugehen

5 Tipps mit dem Scheitern umzugehen

Gescheitert! Und jetzt? Die Angst vorm Scheitern ist eine Form der Angst, die wir im letzten Artikel genauer beleuchtet haben. Wenn du dich nicht mehr im Detail erinnerst, lies unbedingt noch einmal nach! Und wenn noch alles ganz präsent ist (sehr gut!), lies weiter und hör aufmerksam zu:

Scheitern ist nicht das Ende deines Lebens.
Scheitern ist der erste Schritt in eine neue Richtung.

Ich habe dich gebeten, nicht mehr nach Ursachen zu suchen und nach Gründen zu fragen, sondern dir Gedanken darüber zu machen, wie du aus Erfahrungen lernen und dein Leben wieder in die Hand nehmen kannst. Denn viel wichtiger ist es, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und neue Ziele zu definieren.

Was sind deine Stärken?

Die Grundvoraussetzung hierfür ist, dass du dich einmal hinsetzt und all deine Stärken und Schwächen aufschreibst. Der Fokus sollte hierbei vorwiegend bei deinen Stärken liegen. Nicht, weil du dir deine Schwächen nicht eingestehen sollst, sondern weil du dich neu umorientieren möchtest. Und dabei wollen wir stark sein! Ein neuer Weg findet sich nicht ohne die innere Stärke, die uns vorantreibt.

Also, Zettel raus, Stift in die Hand! Was kannst du gut? Wann fragen dich andere Menschen um Rat? Wann weißt du mehr als der Rest? Und vor allem … Was macht dir Spaß? Du bist nicht umsonst „gescheitert“, sondern weil deine Wunschvorstellung nicht mit deiner Realität übereingestimmt hat. An welchem Punkt wurde es für dich ungemütlich? Was willst du in Zukunft vermeiden? Was hat dir vorher gefehlt? Worauf möchtest du partout nicht mehr verzichten?

Was kannst du aus deinem bisherigen Leben mitnehmen?

Wichtig ist bei deinem neuen Ansatz aber auch, dass du nicht vergisst, dass ein neuer Weg nicht bedeutet, dass dein altes Leben vergessen ist. Wie hast du bisher deine Tage gestaltet? Was hast du gelernt? In welchem Bereich wolltest du arbeiten oder hast sogar gearbeitet? Was davon kannst du dir vorstellen, weiterhin zu machen? Auf welchen Teil kannst du gut und gerne für immer verzichten?

Kannst du dein bisheriges Leben auf deinen neuen Weg transferieren, ist das natürlich ideal. Wenn dies nicht der Fall ist, solltest du dir die vielen Fragen stellen, die ich gerade für dich vorformuliert habe. Denn mal im Ernst, wie schade wäre es, wenn dein ganzes bisheriges Leben plötzlich überschrieben wird?

Du hast nicht all die Jahre umsonst gelernt. Du bist nicht niemand, der nichts kann! Du bist jemand – mit großartigen und vor allem individuellen Fähigkeiten!

Aus dem Scheitern lernen

Ist deswegen mehr als nur wichtig für dich. Du bist nicht umsonst ins Stolpern geraten. Es gibt hierfür Gründe und Ursachen. Was nicht schlimm ist. Das wäre es nur, wenn sich daran nichts ändert. Insofern wird es Zeit, dass du dich nicht mehr schlecht fühlst, sondern mit erhobenem Haupt in die Welt hinausblickst.

Dein Umfeld hat dich kritisiert? Na und. Niemand glaubt mehr an dich? Zeig es ihnen! Du hast Angst, dass alles zu spät ist? Es ist nie zu spät, sei denn du stirbst morgen. Aber davon gehen wir mal lieber nicht aus, oder? Zu spät ist es nur für Feiglinge. Für die, die wie ein hechelnder Hund der Masse hinterherrennen.

Erinnerst du dich daran? Wolltest du so sein? Willst du so sein? Nein. Also lern aus dem Moment, in dem deine Welt heftig ins Wanken geraten ist. Du kannst nicht verhindern, dass es wieder passiert, aber du kannst alles dafür geben, dass du das nächste Mal weißt, wie du besser mit solch einer ungewissen Situation umgehen kannst.

Definiere ein neues Ziel

Statt also die Vergangenheit passé zu lassen und das Scheitern heimlich verurteilend stillzuschweigen, lobe dich lieber jetzt dafür, dass du dich aus dem Sog befreien konntest und bereit für neue Taten bist. Es ist an der Zeit, dass du die Gegebenheiten änderst und dir wieder ein Ziel suchst. Nicht dein altes, das ist vergangen, sondern ein neues Ziel.

Etwas, wofür du jeden Tag wieder aufstehen möchtest. Etwas, bei dem du jeden Abend kribblige Füße bekommst, weil du den kommenden Morgen nicht erwarten kannst. Etwas, was dich auf lange Sicht zufrieden stellt und glücklich machen kann. Definiere dein neues Ziel. Sei flexibel. Pass es an, wenn es noch nicht ganz stimmig ist. Du bist der Kapitän auf dem Boot Richtung Selbstzufriedenheit!

Finde deinen Weg

Und gerade weil du der Chef an Board bist, ist es wichtig, nicht nur dein neues Ziel zu kennen, sondern auch den Weg zu erkennen, auf dem du es erreichen kannst. Ich habe dich nicht umsonst gebeten, dir Gedanken über deine Stärken zu machen oder zu reflektieren, was du bisher in deinem Leben erreicht hast. Klar, kannst du komplett neu anfangen, wenn du das möchtest. Meinen Respekt hättest du!

Du kannst aber auch mit deinen Fähigkeiten, die du bereits erlangt hast und mit den Dingen, die dir Freude bereiten, neue Ideen schaffen. Und dir demzufolge deinen neuen Weg ebnen. Es wird hier und da wieder eine Kreuzung vor dir auftauchen, an der du entweder stehen bleibst oder aber beschließt, deine neue Richtung zu wählen. Sei mutig! Geh nicht zurück, nur vorwärts. Egal, ob du stolperst. Egal, ob du fällst.

Jedes Scheitern schafft neue Perspektiven.

Vergiss nicht, du hast nur ein Leben. Nur du solltest die Macht haben, darüber zu bestimmen, wie du glücklich bist und wirst. Egal, was andere sagen. Egal, ob du stolperst. Egal, ob du abweichst. Wege sind dafür da, gegangen zu werden. Schwach ist, wer den Weg nur betrachtet und davon träumt, ihn zu gehen. Aber stark ist, wer den Weg geht.

Sei stark! Sei mutig! Sei glücklich!

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