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Infinite Summer


Stell dich deinen Ängsten!

Stell dich deinen Ängsten!

Ängste beherrschen unser Leben. Niemand ist angstfrei. Nur manche Ängste halten Menschen davon ab, ihr Leben zu leben. So fest haben die Ängste sie im Griff, schlingen sich um sie wie eine Schlange, lähmen sie. Statt sich von der Angst zu befreien, greift sie immer stärker um sich, verfolgt uns, frisst sich in unseren Kopf. Statt loszulassen, steigert man sich in die Angst hinein.

Angst hat viele Facetten, Angst ist ein Grundgefühl, geprägt von Besorgnis und Erregung. Angst kann ein Hindernis sein, muss sie aber nicht. Damit Ängste ihren Stellenwert verlieren, muss man sich mit ihnen auseinandersetzen und sie Schritt für Schritt besiegen.

Ängste können uns in vielen Bereichen des Lebens fest im Griff haben, auch hinsichtlich des Reisens. Die Angst vor dem Reisen kann ein großes, nicht zu unterschätzendes Hindernis darstellen. Manche Menschen kann sie sogar komplett davon abhalten, ihre Heimat zu verlassen oder gar mal aus Deutschland herauszukommen.

Dabei bietet die Welt so viel mehr als nur die gewohnte Umgebung. So viel mehr.

Die Angst vorm Reisen ist für manche Menschen aber vielleicht gar nicht so wie sie scheint. Die Angst vorm Reisen kann nämlich mehr umfassen, als nur die Angst vorm LOSreisen. Immer wieder höre ich von verschiedenen Angst-Szenerien.

Die Angst vorm Fliegen ist hierbei sehr weit verbreitet, aber auch die Angst, unterwegs zu erkranken, die Angst vor unbekannten Tieren, die Angst vor Anschlägen sind für viele Menschen keine unbekannten Ängste. Die Angst vor dem Alleinsein wirkt dagegen gar nicht mehr so groß, wenn man vor Augen geführt bekommt, vor welchen unterschiedlichen Dingen die Menschen Angst haben können …

Die Frage, die du dir hierbei nur stellen musst, ist: Warum habe ich davor Angst? Was kann mir passieren? Was wäre das Schlimmste? Was macht mich daran so unruhig? Woher kommt die Angst? War sie schon immer da? Ist sie neu? Muss sie mich für immer beherrschen oder kann ich sie überwinden?

In der Behandlung von Ängsten ist die Konfrontation eine der gebräuchlichsten Therapie-Formen. Dies bedeutet, dass du mit der Angst peu à peu konfrontiert wird. Bis die Angst keine Angst mehr ist.

Umso häufiger du dich deinen Ängsten stellst …
Umso eher können deine Ängste auch verschwinden.

Und dann kommt irgendwann der Moment, in dem du dir denkst: Davor hatte ich Angst? Ja, davor hattest du Angst und das war okay, das ist okay. Nur weißt du, was noch besser ist? Dass deine Angst jetzt verschwunden ist, dass sie dich nicht mehr im Griff hat und dich von Dingen abhält.

Und das Beste daran? Das fühlt sich verdammt gut an.

Probier es aus, stell dich deinen Ängsten – immer wieder.

Es kommt der Zeitpunkt, an dem DU DIE ANGST BESIEGT HAST … und nicht sie dich! 🙂

Und wenn der Augenblick noch eine Weile auf sich warten lässt oder du nicht weißt, wie du die Angst wirklich verlieren kannst, dann darfst du auf weitere Beiträge gespannt sein. In der Hoffnung, dass deine Ängste mit jedem meiner Worte ein bisschen kleiner werden!

3 comments

  • Sandra K

    Juli 6, 2016

    Guter Beitrag!!
    Das ist exakt ein Punkt, an dem ich gerade intensiv versuche zu arbeiten…deshalb bin ich vor Kurzem auch das erste Mal ganz allein verreist – und es war toll! 🙂
    LG sandra

    • Linda

      Linda

      Juli 6, 2016

      Hey Sandra,
      danke für deine lieben Worte 🙂 Das klingt richtig toll! Womit hattest du Probleme? Was ging doch erstaunlich leicht? Freue mich über Anregungen, um dir vielleicht dabei helfen zu können!

      Liebe Grüße
      Linda

  • Nicole

    Juli 18, 2016

    Hey,
    guter Beitrag. Ich stelle mich gerade meiner zweit größten Angst. Dem Fliegen. (Die größte Angst ist seltsamerweise total Banal = Spinnen, da diese mich weder 10000 Meter in der Luft fallen lassen können oder mich mit einer Bombe in 1000 Einzelteile jagen kann..)
    Also ja das Fliegen bereitet mir große sorge, der mögliche Absturz, der mögliche Terror (im Flieger oder im Flughafen). Aber.. ich muss im August nach Spanien um einer alten Dame ihre Enkeltochter zu zeigen. Sie schafft es nicht mehr mit ihren 91 Jahren her zu kommen, wir müssen kommen. (Ok müssen nicht, aber es ist ihr letzter Wunsch unsere Tochter kennen zu lernen)..
    Also Augen zu und durch 🙁
    Ich weiß nicht wie ich den Flug überstehen soll und hoffe das meine Tochter mich gut ablenken wird. Für sie (sie ist 3) wird es ein großes Abenteuer. Hoffentlich steckt sie mich mit ihrer positiven Aufregung an.. Uff
    Der Sinn des lebens, ist leben.. also lebe ich 🙂
    Nicole

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