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Infinite Summer


Ein Wochenendtrip nach Rom

Ein Wochenendtrip nach Rom

Jahrelang sind wir nicht mehr im geschwisterlichen Duo gereist, dies sollte sich im April diesen Jahres endlich mal wieder ändern. Unser gemeinsames Ziel: ROM. Für meine Schwester eine Reise in die Vergangenheit, für mich um ehrlich zu sein ein Ort, an dem ich immer noch nicht gewesen war! Von Freitagabend bis Sonntagabend galt unsere Devise, so viel wie möglich in Rom zu Fuß zu erkunden. Mit einer Unterkunft direkt am Bahnhof Termini und statt angekündigtem Regen Sonnenschein ging es fast wie von selbst 🙂

Forum Romanum
Zwischen einem Blumenmeer im Forum Romanum

Forum Romanum, Palatin, und Kolosseum

Als erstes touristisches Highlight standen natürlich das Forum Romanum, der Palatin und das Kolosseum auf dem Plan. Dank meiner ausgefuchsten vorherigen Recherche habe ich kein Online-Ticket vorab besorgt (für 16 statt der üblichen 12 Euro), sondern die kleine braune Hütte an der 3-bäumigen-Allee gesucht. Gegenüber vom Kolosseum, auf dem Weg zum Forum Romanum kann man hier nämlich ganz elegant die langen Ticketschlangen zum Kolosseum umgehen. Innerhalb von 15 Minuten hatten wir unser Kombi-Ticket für 12 Euro (<25 Jahren für 7,50 Euro). Nach einer kurzen Sicherheitskontrolle startete unsere Tour im Forum Romanum, zwei Stunden haben wir uns umhertreiben lassen, Photos geschossen und uns mit Hilfe des Reiseführers die Bauten erklärt. Wer sich genauer dafür interessiert, sollte sich zusätzliches Material besorgen, die dazugehörigen Schilder sind nicht wirklich aussagekräftig.

Forum Romanum
Faszination Forum Romanum

Den Eindruck, dass das Forum Romanum wesentlich mehr bietet als das Kolosseum, bestätigte sich bei uns spätestens, als wir nach einer ewig langen Sicherheitskontrolle im Kolosseum standen. Und doch sichtlich enttäuscht waren. Dafür hatten wir angestanden? Dafür stehen wirklich alle stundenlang an? Ein Photo von außen hatte für uns im Endeffekt wesentlich mehr Charme. Ein wichtiger Tipp: Lasst euch von den Schlangen vor dem Kolosseum nicht täuschen, ob Ticket-Inhaber oder noch Ticket-Käufer, beide Reihen stehen für dieselbe Sicherheitskontrolle an. Es macht demzufolge noch keinen Unterschied, in welcher Reihe ihr euch einordnet. Die eigentliche Verkaufsschlange ist erst drinnen. Wer bereits ein Ticket besitzt, kann nach der Sicherheitskontrolle endlich rein!

Kolosseum
Im Inneren des berühmt-berüchtigten Kolosseums in Rom

Vittoriano, Pantheon und Trevi-Brunnen

Nach knapp 3 Stunden hatten wir Lust, uns durch die Stadt treiben zu lassen. Vorbei am Vittoriano schlenderten wir zum Pantheon und Trevi-Brunnen, einer der wohl bekanntesten Highlights in Rom. Fanden halt auch viele andere Menschen, so voll wie es war! Ein kurzes Photo und ein viel zu teueres Mittagessen genügten uns hier.

Trevi-Brunnen
Am Trevi-Brunnen …

Weiter ging es über die spanische Treppe, die sich zwischen Bauarbeitern versteckte, in Richtung vieeel grün: den Park um die Villa Borghese. Wer Zeit hat, kann sich hier die lustigsten Fahr-Gefährte ausleihen und zusammen mit Freunden durch die Unweiten des Parks fahren. Nach einem ersten langen Tag ging es für uns hier nur noch ans Abspannen … und Planen für den nächsten Tag 🙂

Vatikan und Sixtinische Kapelle

Es folgten eine leider sehr unruhsame Nacht und Pläne, die wieder umgeworfen werden mussten. Zeit zum Umorganisieren! Unser ursprünglicher Plan war es, den Sonntag im Vatikan zu verbringen und uns die Sixtinische Kapelle anzusehen. Wir fuhren mit dem Bus 64 vom Bahnhof Termini für 1,50 Euro (100 Minuten Gültigkeit) ganz gemütlich-gequetscht zum Vatikan. Unwissentlich rauschten wir allerdings in eine riesige Traube von Menschen. Der Papst hielt Sonntagsmesse! Upsss … Nach einer Sicherheitskontrolle standen wir mitten auf dem Petersplatz, kein Vor, kein Zurück, aber italienisch überall. Über Leinwände, über Lautsprecher, um uns herum. An Sightseeing war nicht mehr zu denken …

Petersdom in Rom
Blick über die Schulter auf den Petersdom

Palazzo Altemps, Piazza Navona und Campo de‘ Fiori

Und so beschlossen wir, uns lieber weiter durch Rom treiben zu lassen. Vorbei am Castel Sant’Angelo überquerten wir den Tiber, ein Fluss, der das Stadtbild von Rom prägt. Durch die Gassen, über den Palazzo Altemps führte uns unser Weg zum Caffè della Pace, welches im Reiseführer sehr gelobt, sich in Natura aber eher als unspektakulär entpuppte. Wer Lust auf mehr barockes Rom hat, sollte sich den Piazza Navona nicht entgehen lassen. Wer diesen Weg wählt, stößt unmittelbar auf den Campo de‘ Fiori, der im Volksmund auch als Blumenplatz bekannt ist.

Gassen in Rom
In den Gassen von Rom …

Wir sind von dort noch einmal zum Pantheon, dem Urstück der Antike oder auch dem Tempel der Götter. Momentan noch kostenlos, könnte sich laut Gemunkel aber ändern. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel kamen wir erneut am Kolosseum vorbei und entdeckten unterwegs noch die Papstbasilika Santa Maria Maggiore. Mit erschöpften Füßen, aber einem glücklichen Gefühl, fielen wir bald darauf mit unseren Köfferchen in den Bus von Terravision zum Airport. Trotz viel Lärm entpuppte sich die Lage am Bahnhof Termini als Gold wert. Die Busse zum Flughafen fuhren direkt von der Tür! Eine Strecke kostet gerade mal 4 Euro, mein letzter Tipp: vorher buchen, so ist alles ganz entspannt. Aber Achtung, es gibt zwei Flughäfen, seid euch bewusst, zu welchem ihr wollt und steigt in den richtigen Bus ein!

Gassen in Rom
Vespa-Liebe ♥ Ein typisches Szenario der römischen Gassen!

Nach diesem anstrengenden aber auch schönen Wochenende muss ich gestehen, dass es fast skandalös ist, dass Rom und ich … dass wir solange aufeinander gewartet haben! Die Strecke zum Flughafen im Sonnenuntergang weckte total die Lust, auf einen Roadtrip quer durch Italien, mhhh …

Thanks Rome for having us!

Straßenmusiker in Rom

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