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Infinite Summer


Ausflug in die Cameron Highlands

Ausflug in die Cameron Highlands

Von einem traumhaften, wenn auch viel zu vollen partywütigen Strand mit kristallklarem Wasser zog es uns in die Cameron Highlands. Lange haben wir überlegt, ob wir in Richtung Taman Negara oder in die Cameron Highlands aufbrechen sollten. Oder ob wir beides machen. Oder beides lassen.

Fährhafen Kota Bharu

Anfahrt in die Cameron Highlands

Da unsere weitere Reise uns nach Borneo verschlagen wird, haben wir darauf verzichtet, nach Taman Negara zu fahren. Dafür sollte es in die Cameron Highlands gehen. Ohne große Erwartungen. Uns packte keine allzu große Lust, vielmehr war es naheliegend, dass wir den Touri-Hotpsot mit eigenen Augen sehen mussten.

Anfahrt in die Cameron Highlands

Von der Insel Perhentian brachen wir morgens um 8 Uhr mit der ersten Fähre auf. Nach einer 30 minütigen Bootsfahrt landeten wir wieder an unserem ursprünglichen Ausgangsziel in Kota Bharu. Da unser Bus erst gegen 10 Uhr losfahren sollte, vertrieben wir uns die Zeit mit einem kleinen improvisierten Frühstück bei Sonnenaufgang.

Cameron Highlands im Regen

Pünktlich um 10 Uhr fuhr unser Bus vor, der uns die nächsten 3 Stunden durchs Land tragen sollte. Bei einer Mittagspause um 13 Uhr wurden wir auf kleine Minibusse verteilt. So fuhren wir die letzten 2 Stunden Serpentin zu viert. Nach mehr als 8 Stunden erreichten wir um 60 MYR (13,20 Euro) ärmer endlich unser Ziel.

Cameron Highlands

Unterkunftssuche

Da wir wieder sehr spontan unsere Reise angetreten hatten, wartete auf uns kein gebuchtes Bett. Statt dessen sahen wir uns drei Unterkünfte an. Unter anderem das Father’s Guesthouse, welches im Grunde sehr gemütlich und schön war, aber nur ein Zimmer ohne Bad für 18 Euro bot. Da geht doch noch was Besseres!

Blick über die Cameron Highlands Auch wenn ich bei Facebook gelesen hatte, dass die TJ Lodge eher laut sein soll, haben wir uns im Endeffekt dafür entschlossen, dort unterzukommen. Für 60 MYR (13,20 Euro) bekamen wir ein riesiges Doppelzimmer mit eigenem Bad. Allerdings direkt an einer gefühlt stark befahrenen Straße. Da ich aber sehr leichten Schlaf habe und trotzdem wie ein Baby schlafen konnte, scheint es nicht ganz so schlimm gewesen zu sein – hahah. Cameron Highlands Quer

Abgesehen davon, dass in der zweiten Nacht die Malaien beschlossen haben, ihren Umzug doch mal nachts statt finden zu lassen. Mit Holzbrettern, die zwei Häuser weiter durch den Hausflur nach unten auf die Straße knallen … Was ein Traum.

Entdecke die Highlands – Tour

Wir buchten uns am ersten Abend für 45 MYR (9,90 Euro) noch eine ½ Tagestour für den nächsten Tag. Abfahrt war 08:45 Uhr vor unserer Unterkunft, der TJ Lodge. Leider startete die Tour eingepfercht wie in einem fahrbaren Hühnerstall, denn uns begleiteten noch 6 andere Leute in einem viel zu kleinen Auto, so dass wir ganz hinten und vor allem quer sitzen mussten. Mein Alptraum bei den Serpentin Straßen …

Straße in den Highlands

Da hatte ich echt schon die Nase voll, zumal uns sonst auch nur vier alte französische Männer und ein mehr als unhöfliches niederländisches Pärchen begleiteten. Ein wenig Abwechslung in unserem Alter hätte uns besser gefallen. Blick über die Highlands

Für nicht einmal 10 Euro und einer Dauer von 4 ½ Stunden besuchten wir folgende Sehenswürdigkeiten:

  • Teeplantagen und eine Teefabrik
  • den höchsten Punkt / Gurung Brinchang mit einer Höhe von 2032 m
  • den Mossy Forest, den ältesten Wald
  • eine Schmetterlingsfarm, die 7 MYR extra kostet
  • eine Erdbeerfarm mit leckerem frischen Erdbeersaft
  • den Sam Poh Tempel

Die Highlands

Am schönsten waren hierbei eigentlich nur die Teeplantagen. Wer wie ich bereits die Schönheit Sri Lankas entdecken konnte, wird bei den Cameron Highlands genauso enttäuscht und gelangweilt sein wie ich. Wer allerdings noch nie in den Genuss kam, Teeplantagen zu bewundern oder durch einen alten verregneten Wald zu laufen, der hält bitte seine Kamera parat.
Die Highlands im Überblick

Die Erdbeer- und Schmetterlingsfarm waren mehr als unspektakulär. Wenn der Mossy Forest nicht so touristisch mit einem vorgebauten Plattenweg zu besuchen gewesen wäre, hätte ich hierbei vielleicht einen Wow-Moment gehabt.
Mossy Forest Eingang

Der Tempel zum Schluss war dann allerdings das i-Tüpfelchen des Krachers. Was daran Tempel gewesen soll, empfinde ich als fragwürdig. Oh, du schönes Thailand, du kannst das wenigstens!

(K)Ein Hype um die Highlands

Ich hatte es fast erwartet, war aber bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. Leider ist dies nicht passiert. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, hätte ich statt diesem langen Ritt lieber eine unendliche Fahrt auf die Insel Tioman auf mich genommen.

Mossy Forest Eine Empfehlung gibt es von meiner Seite nicht. Cameron Highlands, ihr seid öde.

Verregneter Weg im Mossy Forest

Das Einzige, was den vielen Regen und die deutsche Kälte für kurze Zeit wettmachen konnte, war das doch erstaunlich leckere Essen beim Inder, bei dem es drei verschiedene Gemüsesorten, Reis und Curry auf einem Bananenblatt serviert gab und  der neue Foodcourt, den wir von unserer Unterkunft, dem TJ Lodge, aus entdeckt hatten.

Curry auf Bananenblatt

Bei Yummy Mummy, einer unglaublich liebevollen netten Frau, bekamen wir den leckersten Claypot und unser erstes DimSum. Und dazu noch einen richtig richtig richtig leckeren frischen Maracuja-Saft. Lecker ist kein Ausdruck. Lecker ist eine Untertreibung, denn das war der Hammer!

Yummy Mummy

Yummy Mummy Essen

–> Daumen hoch für’s Essen, Daumen runter für alles andere. Keine Empfehlung, sorry.

Noch ein paar Impressionen aus dem Mossy Forest …

Nebel über dem Mossy Forest

Tower

Treppe im Mossy Forest

Mystik im Mossy Forest

 

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